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Zu Beginn der sechziger Jahre beschloss der damalige Bürgerrat, das im Jahr
1812 gebaute Altersasyl an der Chamerstrasse, das in verschiedener Hinsicht
nicht mehr den Anforderungen entsprach, an die Stadt Zug zu verkaufen und
ein neues Altersheim zu bauen. Nach umfangreichen Abklärungen und
Verhandlungen konnte das neue Altersheim in der Mühlematt in Oberwil im
November 1965 eröffnet werden. Das Heim bot ursprünglich 70 Pensionären
Platz, wobei bis heute nicht nur Zuger Bürger aufgenommen werden. Zuger
Bürger haben jedoch Vorrang. Um dem damaligen Wohnkomfort gerecht zu werden,
entschloss sich der Bürgerrat im Jahre 1980, Lavabo und WC in die Zimmer
einzubauen. Diese Massnahme hatte eine Reduktion der Zimmerzahl und somit
auch der Pensionäre zur Folge, so dass danach
noch für 49 Pensionäre Platz vorhanden war.
In den Jahren 2004 / 2005 wurde das Altersheim neu zum heutigen
"Seniorenzentrum Mülimatt" um- und angebaut. |

Das Seniorenzentrum vor dem
Umbau
Das Seniorenzentrum nach dem
Umbau
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